Gruppen für Mitglieder
Projektgruppe I
MODERNISIERUNG DER VEREINSSTRUKTUR
Diese Projektgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Vereinsstrukturen zu modernisieren und im Sinne der Interessen des Vereins die Möglichkeiten der Partizipation, Vernetzung und Kommunikation der Mitglieder nach innen und außen zu erleichtern. Mitglieder des Vereins arbeiten dazu in Verbindung mit dem Vorstand. Aktuelle Aufgaben bestehen darin, die Arbeit der seit der Mitgliederwerkstatt 2024 eingeführten Projektgruppen für alle sichtbar und zugänglich zu machen. In diesem Zuge wird die Internetseite des Vereins erneuert. Auch das soziale Netzwerk Instagram wird dazu eingebunden, um beispielsweise Symposien, Werkstätten oder aktuelle Veranstaltungen aus dem Kreis der Projektgruppen anzuwerben oder interaktive Teilnahmen zu ermöglichen. Eine erste kleine „Errungenschaft“ ist ein digitaler Zoom-Raum, der den Austausch für alle Mitglieder digital und über lokale und nationale Grenzen hinweg unkompliziert möglich macht.
Die Projektgruppe ist offen für (Gast-)Mitglieder, die im Sinne der Interessen des Vereins eine Vitalisierung der Vereinskultur kurz- und langfristig voranbringen möchten.
Die Gruppe trifft sich etwa alle zwei Monate online.
Ansprechpartner
Christopher Mahlstedt
mahlstedt@psychoanalyse-und-musik.de
Projektgruppe 2
PSYCHOANALYSE UND OPER
Wenn Sie die Oper lieben und gerne auch noch psychoanalytisch durchleuchten wollen, dann sind Sie hier willkommen!
Mit der Projektgruppe Psychoanalyse und Oper wollen wir ein Forum etablieren, das Opernliebhabern, Operninteressierten und auch Neugierigen die die Möglichkeit des Austausches und der Zusammenarbeit bietet. Je nach Lust und Interessenslage können sich daraus lokale oder übergreifende Gruppen und Projekte ergeben, in denen Oper gemeinsam erlebt und unter den Gesichtspunkten von Psychoanalyse und Musik diskutiert wird – etwa in Form von gemeinsamen Opernbesuchen, Vorträgen an Opernhäusern oder psychoanalytischen Instituten und Verschriftlichung des Erarbeiteten.
Wir freuen uns auf ihre Teilnahme!
Ansprechpartnerinnen:
Anja Guck-Nigrelli
guck-nigrelli@psychoanalyse-und-musik.de
Antje Niebuhr
antjeniebuhr@web.de
Projektgruppe 3
SOCIAL DREAMING
Die Kommunikation in dieser Gruppe ist eng verbunden mit dem Thema des 13. Symposions der DGPM: „TRÄUME*N in Psychoanalyse und Musik“, das vom 07.- 09.11.2025 in Rostock stattfinden wird. Beim Social Dreaming erzählen die Teilnehmenden einander ihre nächtlichen Träume. Es kann dazu frei assoziiert, mit eigenen Traumfragmenten darauf Bezug genommen oder einfach zugehört werden. Durch das gegenseitige Mitteilen und Hören wird erlebbar, wie sich das verbundene und individuelle Unbewusste, das in Traumbildern erscheint, durch die subjektiven Narrative vermitteln lässt. Dabei liegt der Fokus auf dem Traum und nicht auf den Träumenden. Da jeder Traum sowohl einen persönlichen als auch einen sozialen Aspekt hat, träumt die/der Einzelne für sich selbst, aber auch für eine Gruppe, eine Organisation oder eine Gesellschaft. Anstatt das Traummaterial auf eine bestimmte Bedeutung zu beschränken, lädt Social Dreaming zum Beobachten, Studieren und Spielen ein.
Geplante Veranstaltungen
Ab 30. November 2024 trifft sich diese Gruppe online, jeden letzten Samstag eines Monats morgens von 8 bis 9 Uhr.
Literatur
- Charlotte Beradt: Das Dritte Reich des Traums (1968).
- Claus Braun: Traumarbeit in Gruppen (2022).
Status der Gruppe
Offene online-Gruppe
Ansprechpartnerin
Annegret Körber
annegret.koerber@med.uni-rostocke.de
Projektgruppe 4
VOKAL-IMPROVISATION MIT ROBIN GOOCH
In dieser Projektgruppe wollen wir mit unseren stimmlichen Möglichkeiten auf Entdeckung gehen: Ausdruck, Wahrnehmung, Kontakt zu mir selbst und zu meinem Gegenüber, Kontakt zur Gruppe als Ganzes. Bodypercussion-Elemente und einfache Instrumente ergänzen unsere Möglichkeiten.
Es gibt Ideen zur supervisorischen Improvisation von Fallvignetten/Szenen. Es gibt Wünsche nach Selbstfürsorge durch stimmliche Improvisationen im anstrengenden therapeutischen Alltag. Weitere Ideen werden sich innerhalb der Projektgruppe entwickeln.
Ort und Zeit
Nächste Termine: 18. Oktober und 29. November 2025, Samstags 12–18 Uhr,
Praxis Franziska Schöpfer, Königin-Elisabeth-Str. 1, 14059 Berlin.
Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis 4 Wochen vor dem Termin (19.9. und 31.10.25).
Gruppengröße
Halboffen, zur Zeit können neue TN aufgenommen werden. Ziel ist eine kontinuierlich arbeitende Gruppe. Maximale Gruppengröße: 8 TN.
Honorar Robin Gooch: Robin bekommt von uns ein Honorar für ihre Vocal-Coach-Tätigkeit.
Kontaktperson
Franziska Schöpfer
franziskaschoepfer@gmx.de
Projektgruppe 5
Psychoanalytische Konzepte und die Komponenten der Musik im Beziehungsraum der Psychotherapie
In dieser forschenden Gruppe soll es um das gemeinsame Nachdenken, Besprechen und Lesen von ausgewählten psychoanalytischen/ musiktherapeutischen/ musiktheoretischen Texten, dem Hören ausgewählter Musikstücke und dem Einbringen eigener Fallbeispiele aus dem eigenen Beziehungs-/ therapeutischen und/ oder pädagogischen Kontext, gehen. Wir wollen uns mit dem psychodynamischen Ausdruck in den Komponenten der Musik (Klang/ Rhythmus/ Form/ Dynamik/ Melodie…) beschäftigen.
Die inhaltliche Auswahl (Text/Musik/eigene Beispiele) wird durch die Einfälle der Teilnehmenden mitgestaltet.
Beginnen werden wir mit einem Text von D. Stern - seinem Selbst-Konzept und den „Nicht-deutenden Mechanismen in der psychoanalytischen Therapie“. Das „Etwas-Mehr“ als Deutung - und einem Text von F. Hegi - der sich mit der Theorie und der Erforschung der Komponenten der Musik beschäftigt.
Ziel ist, psychodynamische Entwicklungsprozesse in der Musik und umgekehrt zu entdecken, in ihrer Be-Deutung zu verstehen und miteinander zu verbinden.
Die Gruppe richtet sich an Therapeuten, Pädagogen, Musiker und alle, die sich für das Thema des Ausdrückens und Verstehens von inneren psychischen Prozessen in der Musik und speziell deren Komponenten interessieren und tiefer einsteigen wollen.
Geplante Veranstaltungen
Noch offen – bei Interesse bitte melden
Literatur
- Stern, D. N.: Die Entwicklung des Selbstempfindens. In: Stern, Daniel N. Die Lebenserfahrung des Säuglings. 10. Auflage, Stuttgart, J. G. Cotta´sche Buchhandlung Nachf. GmbH, 2010.
- Stern, D. N.: Nicht-deutende Mechanismen in der psychoanalytischen Therapie. Das „Etwas-Mehr“ als Deutung. In: Stern, D.N. Veränderungsprozesse. S. 18-52. 2. Auflage, Frankfurt a. M., Brandes & Apsel, 2021.
- Hegi, F. & Rüdisüli M.: Das Wirkungsfeld der Improvisation. In: Hegi, F. & Rüdisüli M. S. 137-173. 2. Auflage, Wiesbaden, Dr. Ludwig Riechert Verlag, 2013
Status der Gruppe
Halboffen
Ansprechpartnerin
Christin Matthes
matthes@psychoanalyse-und-musik.de
Tel.: 0173 2660659
Praxisadresse, (möglicher) Ort für die Treffen der Gruppe:
Fechnerstraße 19
10717 Berlin
Projektgruppe 6
Popmusik und Psychoanalyse
Die Arbeitsgruppe untersucht die Zusammenhänge zwischen popmusikalischen Phänomenen und der Psychoanalyse sowie den Einfluss von Popmusik auf die Identität und die psychische Entwicklung. Weiterhin wird der Frage nachgegangen, in welcher Form Popmusik in der Therapie auftaucht und genutzt werden kann.
Themen
- Popmusik in der Musiktherapie
- Popmusikalische Strömungen und die psychoanalytische Theoriebildung: Gibt es Zusammenhänge?
- Pop und Biografie
- Musikalische Genres als Bewältigungsstrategien, z. B. Dub und Rap
- Was sagt meine Playlist über mich aus?
Die Arbeitsgruppe lädt interessierte Mitglieder der DGPM zur Mitarbeit ein. Ziel ist es u. a., Podcasts, Instagram-Reels und andere Beiträge zu den genannten Themen zu produzieren.
Ansprechpartner
Dr. med. Hannes Uhlemann
uhlemann@psychoanalyse-und-musik.de